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Inklusions-Ruder-Wettkampf innerhalb der Rowing-Champions-League 20016 in Berlin am Samstag, 17.9.2016

         

 

Bereits zum dritten Mal in Folge, nahmen wir an den Inklusionsrennen der Rowing-Champions-Leage (RCL) teil. Da ich leider ziemlich kurzfristig vorher darüber informiert wurde, dass wir zu dieser Kurzstreckenregatta über 350 m diesmal keine Gig 6x+ leihweise zur Verfügung gestellt bekommen, musste ich das Training kurzerhand umstellen und auch die schon gemeldeten Inklusionsmannschaften. Das bereitete mir natürlich einige Kopfschmerzen, denn die Mannschaften sollten nun im Gig 4×+ statt im Gig 6×+ gegenein- ander starten. Es wurde schnell eine dritte Steuerfrau gefunden, denn ich durfte nun statt zwei sogar drei Inklusionsmannschaften melden.Dieses hatte zurFolge, dass hier zum ersten Mal ein richtiger Rennverlauf organisiert werden konnte, mit möglichst gleichstarken Mannschaften.

Da wir zwei Boote unserer  vereinseigenen Gigvierer mitbringen wollten/sollten, musste von mir ebenfalls kurzfristig ein Hängerdienst gesucht und gefunden werden.  Zu meiner großen Freude waren Ullrich Stoeckel und seine Frau Annette bereit, dieses für uns zu tun. Vielen lieben Dank! 

Einen Tag vor der Regatta brachten die beiden mit Maximilian und mir die Boote zur Regattastrecke an die Spree vor der Mercedes Benz Arena, wo wir, mit tat- kräftiger Hilfe eines Mitarbeiters des LRV Berlin, die beiden Boote nahe des Ufers abladen konnten. Danach wurde von uns der Hänger mit den Skulls, Auslegern und Kleinteilen hinter der Mercedes Benz Arena geparkt. 

Die Teilnehmer der drei Inklusions-Mannschaften, waren am Samstag frühzeitig vor Ort, weil ja noch die Boote mit dem Zubehör, wie z.B Ausleger etc. bestückt werden mussten. Alle halfen fleißig mit, auch die Eltern von Fabian, so dass wir nun gespannt auf den Beginn unseres Inklusionsrennen warteten, welches innerhalb eines  50 minütigen Slotts (Zeitfenster) am Finaltag der Ruder Bundesliga (RBL) stattfinden sollte, wobei die Regatta der RCL erst am Sonntag, 18.6.16 angesetzt war. Unter den vorhanden Sonnenschirmen und Zelten schützten wir uns vor den plötzlichen Landregen und warteten geduldig auf unseren Start. Alle waren froh, als sich die Sonne wieder zeigte und ohne Wasser von oben unser Wettkampf begann.

Dieser sollte innerhalb des Slotts komplett erledigt sein.

 

    

Die Regattastrecke hatte aber nur zwei Bahnen, so dass unsere Mannschaften hintereinander drei Vorlauf-rennen im Wechsel gegeneinander rudern mussten. Durch unsere diversen Regattaerfahrungen, gab es keine zeitraubenen Probleme an den Startblöcken und auch das Wechseln der Boote, zwischen den einzelnen Rennen, denn wir waren ja drei Mannschaften und hat- ten nur zwei Boote zur Verfügung, klappte hervorra- gend.

 

 

So konnten aus den Verläufen zügig  die beiden zeitschnellsten Mannschaften für  das Finale ermittelt werden. Diese starteten direkt im Anschluss gegenein-ander.

Das war für alle eine große Herausforderung, aber zur Freude des Veranstalters, konnten die vier Rennen innerhalb von 35 Minuten abgewickelt werden, so dass gleich danach sofort die Siegerehrung stattfand.

Viele Zuschauer, auch aus dem zufällig auf der Mühlenstraße vorbeilaufenden Demonstrationszugs, unsere Fans von Hevella und natürlich wir, standen rechtzeitig bereit für die Siegerehrung. Unsere drei Mannschaften wurden mit einer tollen Medaille der Rowing-Champions-League geehrt, was nicht nur ich als eine sehr schöne Geste des Veranstalters empfand. Die Sieger erhielten zusätzlich eine dekorative Anstecknadel der RCL. Wir haben uns ebenfalls sehr darüber gefreut, dass ausgerechnet unsere Club- kameradin Sonja Friese, die als Helferin des Regatta- teams mit vor Ort war, auch für unsere Siegerehrung eingesetzt wurde.

 

         

1. Platz: Mannschaft "Tiefwerder Sprotten" mit Clara   von der Grün, Angela Haupt, Zbiniew Hendrysiak, Maximilian Kunze, Stfr Monika Tampe

2. Platz: Mannschaft "Spree-Krabben" mit Dennis Amschler, Dagmar Lennartz, Carsten Goethe, Martin Lossau, Stm Tom Amschler

3. Platz: Mannschaft "Havel-Krebse" mit Paula Hamann, Katrin Thom, Jörg Baumgärtl, Fabian Neitzel, Stfr Ingrid Ehwalt.

 

Danach feierten wir noch ein bißchen zusammen diesen tollen Regattatag in einen kleinen Café direkt an der Spree und verluden anschließend gemeinsam unsere beiden Boote wieder auf unseren Hänger, der hinter der Mercedes Benz Arena (MBA) auf uns wartete. 

Trotz der Schlepperei vom Spreeufer bis hinter die MBA, waren wir alle glücklich am Ende dieses Regatta- tages und freuten uns schon auf die nächsten Regatten, die bereits an zwei Wochenenden im Oktober 2016 stattfinden werden. 

Danke an alle beeinträchtigten und nichtbeeinträch-tigten Teilnehmer/Teilnehmerinnen, auch aus anderen Berliner Rudervereinen, die viele Wochen fleißig gemeinsam beim B.R.C. Hevella  e.V.  mit mir trainierten, um an den Regatten in Berlin teilnehmen zu können und damit ein Zeichen der Inklusion und Teilhabe auch im Rudersport setzen.

 

(Monika Tampe)

                                       

                              Video Handicap bei Rowing Champions-League 2016

 


 Handicap Rennen auf der Sommerregatta in Berlin am 6./7.6.2015

(Bericht von Monika Tampe)

 

In diesem Jahr, wie schon in 2014, machte die Sommerregatta des Landesruderverbandes Berlin e.V. ihrem Namen alle Ehre. Sonne pur! Ordentlich ins Schwitzen kamen auch alle Teilnehmer der Berliner Handicap Regatta, die seit 1999 in die Berliner Sommerregatta integriert ist.

 

 

 

Der Oldenburger Ruderverein kam mit 29 Personen nach Berlin, wobei hier viele Betreuer und Schlachtenbummler mitreisten. Da dieser Ver- ein überwiegend das Rudern mit sehbehinderten Menschen betreibt, sind auch viele Betreuer notwendig wenn man auf Reisen geht.

 

 

 

Der B.R.C. Hevella  e.V.stellte das größte Berliner Aufgebot an Teilnehmern, neben dem Förderverein Wassersport Handicaps e.V., der SV Energie und der RG Wiking.

Zum ersten Mal nahm auch der Rüdersdorfer Ruderverein Kalkberge e.V. mit seinen Handicaps an der Handicap Regatta teil. Aus diesem Verein konnten zwei inzwischen international klassifizierte Para-Ruderer (AS/M und LTA) die Berliner Sommerregatta nutzen,um für sich über die Distanz von 1000 m weitere notwendige Regattaerfahrungen zu sammeln. Der mitgebachte AS Einer mit Schwimmern fand großes Interesse auch bei den nichtgehandicapten jugendlichen Teilnehmern der Berliner Sommerregatta - die ja auch gleichzeitig der Landesentscheid der Kinder ist -, was der Trainer der Para-Ruderer, Lutz Bühnert und auch ich als sehr schön empfand.

In diesem Jahr stand der Gedanke der Inklusion im Sport im Fokus und so konnten, neben den reinen Handicap Rennen auch Inklusionsrennen im Gig-Vierer und Gig-Zweier mit ihren Steuerleuten an den Start gehen. Trotz der diesmal geringeren Teilnehmerzahl als in den Vorjahren, zwei Vereine hatten ihre Teilnahme wegen anderer Termine leider abgesagt, oder gerade wegen der geringen Teilnehmerzahl, wurde zu den angebotenen Inklusionsrennen diesmal auch vom B.R.C. Hevella e.V. gemeldet. Im Gig 4x+ über 1000 m gingen am Samstag zwei Mannschaften an den Start, die von zwei nichtbehinderten Ruderinnen aus zwei anderen Berliner Rudervereinen ergänzt wurden. Das waren Kathrin Thom vom Richtershorner RV und Dagmar Lennartz vom FRCW. Von Hevella saßen Frauke Tampe-Falk und Karsten Amschler mit in den Inklusionsbooten.  Für Dagmar und Karsten war es das erste Mal, dass sie an einer 1000 m Regatta teilnahmen und daher ein ganz besonderes sportliches Erlebnis. Bei den Inklusionsrennen wird darauf geachtet, dass zu 50% gehandicapte Sportler/Sportlerinnen mitrudern, wobei davon ein gehandicapter Sportler auf der Schlagposition sitzen muss. Die beiden gestarteten Boote lieferten sich bei sengender Hitze und plötzlich aufkommenden starken Gegenwind ein spannendes Rennen, so dass es nicht nur den gehandicapten Sportler/Innen des B.R.C. Hevella e.V. viel Kraft kostete. Beim anschließend vom Förderverein Wassersporthandicaps organisiertem Grillfest konnten die verbrauchten Kalorien aber wieder aufgetankt werden. Jeder Teilnehmer erhielt hier ein grünes T-Shirt von der Sommerregatta und zusätzlich schöne Urkunden mit dem Ergebnis ihrer jeweiligen Rennen. Vielen Dank dafür.

 

Am Sonntag gab es weitere Handicap Rennen. 

Beim Rennen im Gig 4x+ über 500 m lieferten sich die gehandicapten A-Junioren aus Oldenburg gegen die gehandicapten Senioren vom B.R.C. Hevella e.V. ein spannendes Rennen, was die Hevellen mit ihrer Mix-Mannschaft knapp für sich entscheiden konnten. Das Inklusions Gig 2x+ Rennen über 1000 m gewann ebenfalls der B.R.C. Hevella e.V. gegen den Rüdersdorfer Ruderverein Kalkberge e.V.. Im Hevella-Boot ruderte übrigens Karsten Amschler mit einem seiner sehr sportlichen behinderten Zwillingen,nämlich Dennis,während Tom am Steuer saß und dort seine Aufgabe ebenfalls hervorragend meisterte.

 

 

Im großem und Ganzen war es wieder eine tolle Regatta, die mit Hilfe der Berliner Ruderjugend gut über die Bühne lief. Zum Schluss gab es für die Handicap-Rennen Urkunden und für die Rüdersdorfer Handicaps, die sich tapfer geschlagen haben und am Samstag kein Rennen hatten, ebenfalls eine T-Shirt zur Erinnerung. Dann hieß es: Auf Wiedersehen bis zur Berliner Sommerregatta/Handicap Regatta in 2016! 

Teilnehmer von unserer Handicapabteilung waren in diesem Jahr : Paula Hamann, Clara von der Grün, Fabian Neitzel, Tom und Dennis Amschler, sowie  Rosemarie Neitzel und Monika Tampe als Steuerfrauen.

Herzlichen Glückwunsch für die tollen Erfolge auf dieser Regatta!

 

                                                       ►  Bilder-Album

 


 

Inklusionsrennen innerhalb von Regatten in Berlin

 

Liebe Hevellen und interessierte Ruderkameraden/innen aus anderen Berliner Rudervereinen,

 

im Rahmen des Inklusionsgedanken im Sport, gebe ich

Euch die nachfolgenden Infos über Regatten in Berlin

bekannt, wo auch inklusiv gerudert werden kann:

 

Lest Euch bitte zuerst diesen Link durch, falls noch nicht geschehen:

http://www.rudern.de/nachricht/news/2014/10/31/para-rennen-beim-silberner-riemen-bei-der-rg-wiking/

 

Überlegt Euch, ob Ihr beim “Silbernen Riemen” am Samstag, 24.10.2015  mit dabei sein wollt. Gerudert wird im Gig 4x+ über ca. 3500 m.

https://verwaltung.rudern.de/event/ show/1333

 

Da die Boote mitgebracht werden müssen, wollen wir am Samstag oder Sonntag davor die Boote zur RG Wiking rudern, was dann auch gleichzeitig eine Tageswanderfahrt ist. Eventuell können wir uns auch Boote von der RG Wiking ausleihen, aber besser ist es immer mit eigenen Booten/Skulls an den Start zu gehen. Da nach der Regatta am 24.10.15 im Rahmen der traditionellen LRV Sternfahrt eine heiße Bootshausparty stattfindet, ist diese Regatta unbedingt zu empfehlen, damit anschließend gemeinsam mit unseren Sternfahrtruderern gefeiert werden kann. Es gibt die Möglichkeit in einer nahegelegenen Schule übernachten.  Hierzu muss man sich aber rechtzeitig vorher bei der RG Wiking anmelden, was ich für Euch übernehmen könnte. Alle anderen fahren am Sonntagmorgen, 25.10.15 mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur RG Wiking und rudern, innerhalb einer 30 km Tageswanderfahrt, die Boote wieder von Neukölln nach Spandau zurück.

 

 

Auf der geplanten 2. Ruder Champion-League vor der O2-Welt Berlin (zukünftig Mercedes Benz Arena), können erneut im Gig 6x+ am Samstag, 19.9.2015 Inklusionsmannschaften (also mindestens mit 50% Anteil von gehandicapten Ruderern/Innen) über 350 m starten. Hier ist es vom Veranstalter gewünscht, dass diesmal mindestens vier Boote an den Start gehen, damit es nicht nur ein Demorennen, sondern tatsächlich auch ein kleiner Wettkampf wird, es würde dann also mehrmals gestartet. Die Gig-Boote 6x+ werden vom Veranstalter kostenlos zur Verfügung gestellt. Alle Teilnehmer müssen hier allerdings über 18 Jahre alt sein! Wir trainieren in den Wochen vorher

mehrmals gemeinsam mit interessierten Ruderern/Ruderinnen aus anderen Rudervereinen bei Hevella. Termine könnten hier dienstags, mittwochs, samstags oder sonntags innerhalb der bekannten Zeiten sein. Diese besonderen Trainingstermine werden aber von mir rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Ebenfalls gibt es auf der Internationalen Langstreckenregatta des LRV Berlin am Samstag, 10.10.2015 Inklusionsrennen im 4+ und im C-Gig 4x+(HR1 und HR2 Hm), die über eine verkürzte Strecke von 3800 m starten. Das Rennen HR2 im C-Gig 4x+ ist für Breitensportler eher geeignet.

https://verwaltung.rudern.de/event/show/1221

 

Wir können aber auch, wie schon in 2014, mit unseren gehandicapten Ruderern/innen über 7000 m in dem regulären Nr. Rennen 4 OFF 8x+ C-Gig (Vereinsachter!!!) gemeinsam an den Start gehen. Bitte die Ausschreibung beachten, wie zu diesem Rennen die Bedingungen sind. Da das Achterrennen ein reguläres Rennen ist, gibt es keine extra Bewertung oder Bedingungen für Inklusionsmannschaften. Frauen und Männer können hier zusammen an den Start gehen. Das gilt auch für die Rennen HR1 und HR2, obwohl hier die Bezeichnung SM vorgegeben wurde. Ansprechpartner zu dem Achterrennen ist Frauke Tampe-Falk.

 

 

Ansonsten sehen wir uns hoffentlich alle wieder - oder gerne auch zum ersten Mal - auf der Berliner Sommerregatta mit integrierter Handicap-Regatta am 6./7.6.2015 in Berlin Grünau, wo auch Kinder/Jugendliche starten dürfen. Die Ausschreibung hierzu findet auf der Homepage des Deutschen Ruderverbandes unter dem Link 

https://verwaltung.rudern.de/event/show/1249 ;

sicherlich auch bald auf der Homepage der Berliner Ruderjugend, wo u.a. die Handicap-Rennen mit der Bezeichnung Hm schon seit vielen Jahren Inklusionsrennen sind. Unsere Handicaps starten hier ebenfalls in den reinen Handicaprennen H+ und freuen sich sehr über Zuschauer aus den Reihen von Hevella.

 

 

Bei den offiziellen Inklusionsrennen oder Hm Rennen ist immer eine wichtige Bedingung, dass ein gehandicapter Sportler auf Schlag sitzt und zu 50% die Mannschaft aus gehandicapten Ruderern/Innen besteht.

Wenn Ihr weitere Fragen zu den Inklusionsrennen in Berlin oder zu der Handicap-Regatta in Berlin-Grünau habt, dann könnt Ihr Euch jederzeit vertrauensvoll an mich wenden, gerne auch telefonisch oder per Mail monika.tampe@online.de.

 

Bitte meldet Euch auf jeden Fall rechtzeitig bei mir, wenn Ihr Interesse an den obigen Inklusions-Rennen habt und Euch auch mal wieder traut, oder zum ersten Mal, auf einer Regatta mitzufahren. Damit alles gut klappt, werden wir vorher natürlich entsprechend trainieren.

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn viele Hevellen an den obigen Veranstaltungen teilnehmen, sei es als Teilnehmer oder gerne auch Zuschauer.

 

 

Monika Tampe

 

 

 

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Berliner Ruder-Club Hevella e.V. | hevella@hevella.de