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Berichte Wanderfahrten:

 

42. Herrenwanderfahrt 2016 der Bonner RG und dem BRC Hevella auf der Mittelmosel

         

 

Für dieses Jahr bekamen unsere Ruderkameraden der Bonner RG den Auftrag, die 42. Herrenfahrt zu organisieren. Da in den letzten Jahren die Bonner von Hevella quer durch die Republik zur Herrenfahrt   „gejagt“ wurden, rächten sie sich diesmal ein bisschen und setzten für diese Tour die Mittelmosel auf die Agenda, damit auch wir Berliner uns Deutschlands Autobahnen wieder in Erinnerung rufen konnten. Diese Idee fanden wir Hevellen ausgesprochen gut, da wir schon lange nicht mehr auf der Mosel ruderten. Laut Statistik waren wir 1992 bei der Herrenfahrt von Zeltingen bis Bonn u.a. auf der Mittelmosel.

Also höchste Zeit, um Veränderung von Strom und Natur zur erkunden.

Für unsere diesmal kleinere Schar stellte sich die Frage, wie kommen wir dahin? Flug - nö, Bahnfahrt – zu oft umsteigen, Clubbus – für nur 5 zu groß. Demokratisch wurde für meinen Passat/Kombi abgestimmt (wurde  gar nicht so richtig gefragt, Kleine verlieren sowieso immer). Konnte mich nur noch damit durchsetzen,   dass Rollkoffer und ähnliches Umzugsgepäck von mir sofort in der Havel entsorgt würden und nur handliche Gepäckstücke akzeptiert werden. Unglaublich – hat diesmal bei Hevella funktioniert. So passten nun doch   5 Personen mit Gepäck am Mittwoch um 8:00 Uhr in mein Auto und ließen uns die 700 Km nach Traben-Trarbach leicht gequetscht überstehen. 

     

Um ca. 16:00 Uhr kamen wir im Hotel in Traben-Trarbach an, schneller Bezug der reservierten Zimmer und noch schneller in den dortigen Biergarten, da das Wetter wieder herrenfahrtüblich sehr schön war.   Unsere lieben Bonner zeigten indes wieder ihre besonders kameradschaftliche Seite, in dem sie die Boote bereits am Startpunkt in Minheim startklar machten und den Trailer bereits zum Endpunkt in Treis brachten. So ist das bei unseren Herrenfahrten: der Ausrichter hat die berühmte A….karte, macht das aber gerne, da nächstes Jahr die Anderen dran sind – so etwas nennt man auch Kameradschaft de Luxe! Wie sollte es auch sein, kein Bonner war befremdet, dass  wir schon beim Bier  saßen, sondern beeilten sich umso schneller, um uns keinen Vorsprung zu lassen. Und dann die Begrüßungsszene: was Männer so alles zu erzählen haben, wenn sie sich   1 Jahr lang nicht gesehen   haben. Liebe Frauen, da könnt ihr noch etwas lernen (-: ! Abends beim Essen im Hotelrestaurant setzte    sich die Quasselei mit Hilfe von Getränken natürlich bis weit  nach Mitternacht fort.

Am Himmelfahrtstag war dann Start in Minheim (ca.   35 Km oberhalb von Traben-Trarbach). 2 Vierer und 1 Dreier gingen auf das Wasser und der 2er-Landdienst (ich war davon einer) brachten 1 Auto zum Hotel und mit dem anderen zur Mittagspause/Landdienstwechsel nach Zeltingen. Bei der dortigen Rudergesellschaft begann das Warten auf die Boote. Wo bleiben sie nur, müssten lange hier sein, sind doch nur 21 Km.

      

Dann die Lösung: sind an der Zeltinger Schleuse   hängen geblieben. Was doch so Berufsschifffahrt aus noch zu rudernden 1000m macht. Das Mittagessen in einer Straußwirtschaft entschädigte jedoch wieder von der Warterei. Die restlichen 14 Km nach Traben- Trarbach waren dann nur noch ein Rutsch, da die   beiden Schleusen bereits am Vormittag erledigt   wurden.

 

Dann die Lösung: sind an der Zeltinger Schleuse   hängen geblieben. Was doch so Berufsschifffahrt aus noch zu rudernden 1000m macht. Das Mittagessen in einer Straußwirtschaft entschädigte jedoch wieder von der Warterei. Die restlichen 14 Km nach Traben- Trarbach waren dann nur noch ein Rutsch, da die   beiden Schleusen bereits am Vormittag erledigt   wurden.

Die Tagesetappe von 35 Km war aus Hevella-Sicht auf der linken A..backe zu erledigen. Am Ziel wurden unsere Boote auf einer Wiese auf der rechten Moselseite gelagert und dann schnell zum Belohnungsbier/Wein rüber zur linken Seite zum Hotel.

Abends war dann Grillparty angesagt. Der Hotel-Chef grillte draußen und wir aßen bis zum „Platzen“ drinnen. Schon wieder ein Abend bis spät nach Mitternacht. Hevella hat übrigens am längsten ausgehalten – ist so ein Berlin-Bonner Wettbewerb.

Für den Freitag waren dann 35,4 Km mit 2 Schleusen altersgemäß zu erledigen. Wie immer zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, auf der Mosel kaum Schiffsverkehr, links und rechts die Weinhänge und wir gut gelaunt mittendrin. Dann Mittagspause in Bullay im Campingplatz-Restaurant, und zu meiner Überraschung legten auch noch Ruderer vom RC Lingen mit einem dortigen Hevellen an. Die Welt ist klein! Etappenschluss war dann in Eller.

   

Abends dann zum „Tag der offenen Weinkeller“. Wein, Zwiebelkuchen, Wein…. bei einem Winzer nicht weit vom Hotel, und wie immer: Mein Gott, was hat man sich so nach 1 Jahr so alles zu erzählen!?!

Samstag dann die letzte Etappe von Eller nach Treis mit 33,3 Km und einer Staustufe. Die Mittagspause war in Cochem bei der Rudergesellschaft. Der Hausmeister hatte schon das Bootshaus aufgeschlossen, damit wir Terrasse und Klo benutzen konnten. Wie nett, er scheint uns ältere Ruderkameraden zu kennen. 

   

Am Steg dann noch das obligatorische Gruppenfoto, nur diesmal mit Mosel und Burg im Hintergrund. Die Letzten 12 Km zum Endpunkt in Treis waren nur noch ein Rutsch mit schöner Landschaft. Boote abriggern und verladen gingen wieder routiniert über die „Bühne“. Der volle Trailer blieb in Treis zurück und wir zurück nach Traben-Trarbach.

Für den Abend hatte dann unser Fahrtenleiter Peter Burkart wieder einen Weinabend bei einem Winzer mit Restaurant organisiert. Diesmal oben auf dem Berg. Hat Peter gut hinbekommen – Romantik pur, oben im Weinberg mit beleuchteter Stadt unten und Feuerwerk am Himmel.

Sonntag dann der Rückreisetag. Diesmal ohne den traditionellen Kulturbeitrag einer geführten Stadtbesichtigung. Die Rückfahrt nach Berlin war für uns Berliner doch etwas zeitraubender, so dass die rudelmäßige Abschiedsumarmung gleich nach dem Frühstück erledigt wurde.

Nochmals einen großen Dank an Fahrtenleiter Peter und seine fleißigen Herrenfahrtruderer, die ja zum Schluss noch die Boote in Bonn abladen und reinigen mussten.

Auch wenn die Wanderfahrt „nur“ 103 Km brachte, hatten wir doch viel Spaß miteinander und sehen uns im nächsten Jahr möglichst gesund wieder – vielleicht sogar mit neuen Gesichtern!

Da wir Hevellen im nächsten Jahr organisieren dürfen, geht die Planung bereits schon voran, Eine Idee ist so die Oder nach Stettin.

 

Gerd Kalbhenn

 

 

 

 

 

       

               

 

 

 

 

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Berliner Ruder-Club Hevella e.V. | hevella@hevella.de