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Reha- und Behindertenabteilung

Berichte:

 

 

Jahresbericht 2018 der Reha- und Behindertenabteilung (Handicap-Abteilung)


In 2018 konnten die Trainingstermine der Handicap-Abteilung in der Sommersaison  wieder im gewohnten Ablauf stattfinden. In der Wintersaison 2018/19 teilten wir uns dienstags meistens unsere Hantel-Halle mit der Jugendabteilung. Jenes hatte zur Folge, dass wir nicht immer das Training in der jahrelang gewohnten Form ausführen konnten. Um aber fit für die Ruderergometer-Wettkämpfe in 2019 zu sein, die alle in den Wintermonaten stattfinden, mussten wir das hierzu notwendige Training u.a. verstärkt auch auf den allgemeinen Mittwochstermin verschieben, was nun leider hier zu internen Spannungen führte, die so seitens der Handicap-Abteilung nicht gewollt waren. Deswegen versuchten wir nun im vergangenen Winter  verstärkt die ClubTermine am Wochenende zu nutzen, also samstags und manchmal auch sonntags, um  unsere Kilometer auf dem Wasser zu leisten, damit möglichst viele Handicaps den Winterwettbewerb 2018/19 und auch noch das DRV Fahrtenabzeichen  für 2018 schaffen konnten.

    
In der gesamten Saison 2018  gab es für fast alle gehandicapten Ruderer*innen wieder sportliche Höhepunkte. Hierfür wurde vorher fleißig für die Berliner SommerRegatta/Handicapregatta, Quer durch Berlin und den „Silbernen Riemen“ trainiert. Auf zwei  dieser Regatten ruderten wir auch in den vorgesehenen Inklusionsrennen mit. Hierbei unterstützten uns nicht nur  nichtbehinderte Ruderer von Hevella, sondern auch Ruderer aus anderen Berliner Rudervereinen. Bei Quer durch Berlin konnte, durch die Teilnahme einiger Handicaps, wieder ein Vereinsachter an den Start gehen. Herzlichen Glückwunsch allen  gehandicapten Aktiven und Danke an die Nichtbehinderten, die uns mit ihrer sportlichen Leistung in den oben genannten Inklusionsrennen sportlich unterstützt haben.

 
Ein besonderer Dank geht wieder an Dirk Opgen-Rhein, der unsere Boote sicher per Hänger nach Grünau transportiert hat. Auch wenn wir, zu unserem eigenen großen Schreck, hier zum ersten Mal einen Boots-Transportschaden am Sattelplatz bemerkten mussten, der übrigens anschließend leider nicht nur vor Ort für viel Aufregung sorgte, konnten wir, dank großzüger Bootsausleihen der Wassersporthandicaps, den vorgesehen Regattaablauf erfolgreich bewältigen.


Wie auf den Regatten, überzeugten unsere sportlich fitten Handicaps bereits im Januar 2018 auf dem Ruderergometer beim Nudelsprint von Hellas – Titania, diesmal auch wieder mit einer Vereinsstaffel, und  im Februar 2018 beim Integralen Ruder-Ergometer-Wettkampf des Förderverein Wassersporthandicaps in Grünau.  Am Pfingstmontag starteten einige Handicaps beim „Run of Spirit“ im Spandauer Johannesstift  und konnten damit zeigen, dass das Sportprogramm bei Hevella viele Facetten hat.
Trotz der vielen „kurzen“ Trainingskilometereinheiten für die Regatten, schafften fast alle Handicaps die geforderten Wanderruderkilometer für das DRV Fahrtenabzeichen 2018, u.a. durch Tages-Wanderfahrten innerhalb Berlins, Bredereiche und mit einer 3-tägigen Wanderfahrt in Oldenburg (Hunte).  
Diese wunderschöne Wanderfahrt der Handicaps, war von uns und unseren Ruderfreunden vom  Oldenburger Ruderverein, schon  lange Zeit vorher angedacht und in 2018 konnten wir sie nun endlich verwirklichen.

 
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die personelle Unterstützung von Rosemarie Neitzel und diesmal auch bei ihren Ehemann bedanken, deren tatkräftige Hilfe, nicht nur hier, unschätzbar war und ist.   
Weil für Bedingungen des Sommerwettbewerbs vom Landesruderverband Berlin leider immer noch kein Kilometer-Bonus für  Menschen mit Behinderungen gegeben wird, konnte von den Handicaps nur Paula Hamann diesen Wettbewerb in 2018 schaffen. Sie hat sich damit, wie schon die Jahre zuvor, durch ihr fleißiges Rudern in den Sommermonaten selbst belohnt. Prima, Paula!  Glückwunsch natürlich aber auch an alle Handicaps, die die Bedingungen  des DRV Fahrtenabzeichen für 2018 erfüllen konnten, indem diese auch mal mehr als 30 km am Tag ruderten.


Natürlich besuchen wir immer wieder gerne einige Sternfahrten des LRV Berlin, so auch in 2018. Highlights davon waren das Berliner Anrudern in Friedrichshagen, die Himmelfahrts-Sternfahrt zur Ruder-Union Arkona, die Sternfahrt Wiking und das Berliner Abrudern in Schmöckwitz. Für das Berliner An- und Abrudern stellte uns der Ruderverein NARVA, wie jedes Jahr, dankeswerter Weise Boote zur Verfügung. „Wannsee in Flammen“ besuchten  Tom, Dennis und ich diesmal nur über Land, da sich leider das Wetter an jenem Wochenende von seiner schlechtesten Seite zeigte. Es war aber trotzdem sehr schön, dass wir dieses nächtliche Highlight auch einmal von Land aus genießen konnten, wenn auch mit Regenschirm! 
Tom und Dennis Amschler segelten wiederum begeistert an dem von Klaus Sareika organisierten Segeltörn mit. Paula Hamann ließ es sich auch in 2018 nicht nehmen, wieder an der von Klaus Sareika organisierten Clubfahrt in Bredereiche teilzunehmen, die leider in den letzten Jahren immer in meine persönliche Urlaubszeit fällt.


Die Mitglieder der Handicap-Abteilung beteiligten sich in 2018 wieder aktiv am Clubleben. So traf man sie immer hilfreich auf den Arbeitsdiensten, unserer eigenen LRV-Sternfahrt im Frühjahr und den anderen geselligen Veranstaltungen unseres Clubs. Große Freude gab es über die Ehrung unserer sportlichen Erfolge des laufenden Jahres, die, wie jedes Jahr, auf der Advents-und Ehrungsfeier unseres Clubs von der Sportvorsitzenden vorgenommen wurde. Der wöchentliche Reinigungsdienst ist seitens der Handicap-Abteilung, so gut es ging, gemeinsam geschafft worden.

 
Am 15.12.18 fand unser alljährlicher Handicap-Weihnachtstag statt. Mit Rudern,  gemeinsamen Essen, das Rosemarie Neitzel gemeinsam mit ihrem Mann lecker zubereitet hatte, wollten wir in 2018 anschließend mal was Anderes, als immer nur „Bowling“ machen. So fuhren wir gemeinsam mit der BVG zum Brandenburger Tor und besuchten dort das in der Nähe befindliche  bekannte Wachsfigurenkabinett  von Madame Tessaud.  Außer ich, war noch niemand von den Teilnehmern vorher dort
gewesen, so dass es für alle zu einem  tollen, informativen und vor allem gemeinsamen Erlebnis mit ganz viel Spaß wurde!!! Der anschließende abendliche, winterliche Spaziergang durchs Brandenburger Tor in Richtung U-Bahnhof Potsdamer Platz, mit der kurzfristigen Trinkpause auf dem dortigen leider überfüllten Weihnachtsmarkt, hatte trotzdem winterlichen Charme und rundete den Tag perfekt ab, bevor es danach wieder per BVG zurück in Richtung Spandau ging.
Wie jedes Jahr ruderten wir am Heiligabend- und Silvestervormittag. Anschließend wurde in fröhlicher  Runde, wieder mit Gast-Ruderern aus anderen Ruder-Vereinen, auf eine hoffentlich weitere erfolgreiche Saison 2019 angestoßen.

 
Ich danke allen ganz herzlich, die mich in meiner Arbeit für die Handicaps - und damit ja auch für Hevella -  tatkräftig, ideell  und finanziell  in 2018 unterstützt haben.
                                                                                                                            

Monika Tampe,

Abteilungsleiterin   Reha- und Behindertensportabteilung

 

 

 

 

 

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Berliner Ruder-Club Hevella e.V. | hevella@hevella.de