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Reha- und Behindertenabteilung

Berichte:

 

1. Jahresbericht 2015 der Handicap-Abteilung

2. Integrativer Ruderergometerwettkampf 2016 in Grünau

 

 


 

1. Jahresbericht 2015 der Reha- und Behindertenabteilung (Handicap-Abteilung)

 

Durch mehrere gesundheitliche Probleme und Urlaub meinerseits, ergaben sich im letzten Jahr einige Engpässe in der Betreuung der Handicapruderer. Mit Hilfe des Sportausschusses konnte, zumindest in dieser Zeit, mindestens zweimal in der Woche inklusiv gerudert werden. Hierfür sei allen Helfern recht herzlich Dank.

TrVorschauotzdem konnten wir die Saison 2015 wieder erfolgreich durchführen. Unter meiner Leitung trainierten wir fleißig für die Berliner Sommerregatta/Handicapregatta, für die 2. Ruder-Champions-League, sowie für die Langstreckenregatten „Quer durch Berlin“ und  den „Silbernen Riemen“.   Auf allen vier Regatten waren wir erfolgreich und ruderten dort auch wieder zusammen mit nichtbehinderten Ruderern von Hevella und anderen Berliner Rudervereinen. Auf der Berliner Sommerregatta/Handicapregatta konnten unsere Handicaps allerdings auch in den reinen Handicaprennen, wie schon seit vielen Jahren, zusätzlich Siege erringen. Herzlichen Glückwunsch allen Aktiven und Danke an die Nichtbehinderten, die uns mit ihrer sportlichen Leistung in den oben genannten Regatten unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt aber auch an Dirk Opgen-Rhein, der unsere Boote per Hänger transportiert hat und auch jeweils vor Ort tatkräftig zupackte.

Durch die vielen „kurzen“ Trainingseinheiten für die Regatten, kam das Wanderrudern etwas zu kurz, so dass wir gegen Ende des Jahres noch viele Wanderruderkilometer nachholen mussten, damit auch fast alle Handicaps wieder das Fahrtenabzeichen des Deutschen Ruderverbandes schaffen konnten. Einige von uns schafften auch den Sommerwettbewerb des Landesruderverbandes, obwohl es hier keinen Kilometerbonus für behinderte Sportler gibt.

Neben den Regatten besuchten wir wieder einige Sternfahrten des LRV Berlin. Einige Highlights davon waren wieder das Berliner Anrudern in Friedrichshagen, die Himmelfahrtssternfahrt zur Ruder-Union Arkona und das Berliner Abrudern in Schmöckwitz. Für das Berliner An- und Abrudern stellte uns der Ruderverein NARVA, wie jedes Jahr, kostenfrei Boote zur Verfügung. An dieser Stelle sei einmal erwähnt, dass wir beim RV  NARVA immer als besonders willkommende Gastruderer begrüßt  werden. Zusätzlich nahmen wir im März erfolgreich am Poltelauf beim SRCF und Pfingstmontag am „Run of Spirit“ im Spandauer Johannesstift teil.

Tom und Dennis Amschler nahmen erstmals an der Club-Wanderfahrt in den Spreewald teil und hatten anschließend viel von dieser abenteuerlichen Fahrt zu berichten. Toll, dass auch auf unseren Club-Wanderfahrten unsere Handicaps gerne mitgenommen werden. Das liegt aber auch daran, dass durch die vielen Trainingsstunden der vergangenen Jahre sich fast alle Handicaps zu technisch guten Ruderern entwickeln konnten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn die Teilnahme der Handicaps an Club-Wanderfahrten weiter ausgebaut werden könnte. Hierzu muss aber auch bedacht werden, dass die Aufbringung der Teilnehmergebühren zu solch einer Wanderfahrt für alle Handicaps ein finanzielles Problem ist. Daher sollte man über einzelne finanzielle Patenschaften nachdenken, damit auch diese Hürde genommen werden kann.

Die Mitglieder der Handicapabteilung beteiligten sich auch in 2015 wieder aktiv am Clubleben. So traf man sie immer hilfreich auf den Arbeitsdiensten, unserer eigenen LRV-Sternfahrt im Frühjahr, dem Tag der offenen Tür und den anderen geselligen Veranstaltungen unseres Clubs. Auch der Reinigungsdienst wurde seitens der Handicapabteilung geschafft, wobei hier oftmals immer nur bestimmte Handicaps gerne mit zum Besen und Wischmopp greifen wollen, andere tun sich da leider etwas schwerer. Also, alles ganz normal!

Am 12.12.2015 nahmen wir erneut mit einigen Teilnehmern wieder an den Handicaprennen innerhalb des ersten Laufs zur D.I.R.M. (Deutschen Indoor-Rowing Meisterschaft 2015/16) in der Olympia-Kuppelhalle teil. Durch das hier erbrachte Ergebnis, konnte Clara von der Grün den 2. Platz und Maximilian Kunze den 3. Platz innerhalb dieser Meisterschaft  in der Gruppe HC AD LTA über 1000 m erringen. Herzlichen Glückwunsch!

Am 19.12.15 fand wieder unser Handicap-Weihnachtstag statt. Mit Rudern, Mittagessen (Kasseler und Kartoffelsalat wurden von einer Bewohnerin der Seniorenwohnanlage Kietzer Feld zubereitet und gespendet) und anschließendem Bowling, konnten wir alle einen wunderschönen Tag erleben. Heiligabend und Silvester wurde natürlich auch gerudert und so konnten wir hier fröhlich auf eine hoffentlich weitere erfolgreiche Saison in 2016 anstoßen.

Allen, die mich in meiner Arbeit tatkräftig, finanziell und auch ideell unterstützt haben, sage ich hiermit: Dankeschön! 

 

Monika Tampe, Abteilungsleiterin Reha- und Behindertensportabteilung

         

  

 

                             Inklusions-Teams Handicap-Regatta und Ruder-Champions-League

 


 

2. Integrativer Ruderergometerwettkampf 2016 in Grünau

 

Auf der umbauten, ehemaligen Terrasse, im Untergeschoss des

Wasserfahrzentrums Kanu und Rudern in der Berlin-Grünauer Sportpromenade,

fand mit 38 behinderten Sportlern am 20.02.2016 der 17. Berliner integrative

Ruderergometer-Wettkampf statt. Ausrichter dieses Wettkampfes über 1000 m

ist der Förderverein Wassersporthandicaps e.V.

 

 

 

 

 

 

 

Der RV Kappeln, Rüdersdorfer RV Kalkberge und die Berliner Rudervereine SV Energie, SC Siemensstadt, Wassersporthandicaps und der BRC Hevella, nahmen mit sportlichen Einsatz und voller Freude mit ihren mental beeinträchtigten Sportlerinnen und Sportler teil. Der Rüdersdorfer RV Kalkberge schickte zusätzlich zwei ihrer Pararuderer, die ein 1000 m Rennen im LTA und AS-Bereich mit guten Zeiten absolvierten.

1000 m nur aus den Armen ziehen, Hut ab! Es war wieder eine tolle Veranstaltung, auch für die Zuschauer. Bevor unsere LRV-Verantwortliche  für das Ressort Handicaprudern, Monika Tampe, zur Siegerehrung zusammen mit dem Vorsitzenden des Wassersporthandicaps e.V., Rolf Kelm, die Medaillen für die Sieger der einzelnen Finals und an jeden Teilnehmer  eine Urkunde mit Foto des Sportlers, sowie ein schönes T-Shirt als Erinnerung an diesen Wettkampf übergab, wurde noch fleißig getanzt und "Achter gefahren". Der Wettkampf für die mental Beeinträchtigen, wurde im Geiste der Special Olympics  organisiert

 

 


Text: Monika Tampe  Fotos: Fabian Neitzel 

 

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Berliner Ruder-Club Hevella e.V. | hevella@hevella.de